Das iPad
Posted on | April 15, 2010 | 1 Comment
Ich konnte nicht anders. Ich musste es kaufen. Import aus den USA. Es kommt schlicht verpackt mit einem Netzteil und dem üblichen USB Kabel. Das Gerät ist sehr gut verarbeitet und schwerer als ich vermutet habe. Der “Einarmbetrieb” ist somit nicht lange möglich. Es verlangt also nach beiden Händen oder einem Knie, einem Schoss oder einfach einer Auflagefläche. 
Nach dem Einschalten ist der Anschluss an den Computer fällig.
Dort kann man dann Bilder, Musik, Videos, Adressen, Bücher, Termine, Mails, etc. synchronisieren.
Auch die Sortierung der einzelnen Programmsymbole ist hier möglich. (Wie man es ja bereits vom iPhone kennt). Das iPad wieder vom Computer trennen und ab auf´s Sofa. Das Display ist wirklich gut. Nein, es ist sehr gut und kann über den Helligkeitssensor geregelt werden. (Natürlich auch manuell). Aber: Es spiegelt! Diese Spiegelungen können durch die hohe Helligkeit wieder ausgeglichen werden. Man kennt das ja von den aktuellen Glossy Displays der Computerhersteller. Die Betrachtung von Bildern und Filmen macht so richtig Spass. Zu meiner Verwunderung war die Applikation iBooks nicht vorinstalliert. Also schnell in den amerikanischen App-Store und noch ein paar Programme laden. iBooks, Kindle, GoodReader, BBC News, USA Today, iKiosk, Marvel, AIM, ArtStudio, Stanza, Adobe Ideas, Wikipanion, IMDb, Times Editors Choise, Eyewitness, VNC, Twitteriffic, AirVideo und noch einige mehr. Die meisten Programme findet man über die Suchfunktion auch im deutschen iTunes Store. Ich kann hier nicht auf alle Programme eingehen, aber alle (bis auf Stanza) sind bereits für das iPad optimiert. Stanza funktioniert zwar auch vollständig, aber eben nur in iPhone-Maßen. Wenn man die App vergrössert, wird es grausig. iBooks hingegen ist sehr gut gelungen. Winnie the Pooh wird als Buch mitgeliefert. So stelle ich mir die Umsetzung bei einem eBook vor.
Auch die von mir via iTunes aufgespielten DRM-freien ePup Dateien werden vorbildlich angezeigt und ins virtuelle Bücherregal gelegt. Sollten die ePuP Dateien keine Cover haben, können sie in iTunes einfach hinzugefügt werden.
Die Kindle App ist auch dem grossen Display angepasst worden. Bücher die bereits bei Amazon gekauft wurden, werden schnell aufgespielt. Auch die letzte Leseposition und Eselohren sind nicht vergessen worden. Ich werde sicher nun auch viel auf dem iPad lesen, aber ob es meinen Kindle ganz verdrängen kann?
Bei Zeitschriften und Comics lautet die Antwort: JA
Vorreiter sind hier USA Today, Times, BBC News, Marvel und leider auch iKiosk.
Bei iKiosk liegt die Welt Kompakt, die Welt und die Welt am Sonntag im Regal. Hierbei handelt es sich allerdings wohl nur um PDF Dateien, die geblättert und gezoomt werden können. Eine traurige Vorstellung. Ganz anders macht es Marvel. Diese App ist vorbildlich umgesetzt und hat bereits meine Früstücksgewohnheiten auf den Kopf gestellt.
Comics neu erleben.
Im integriertem Comic Store kann man die einzelnen Hefte für 1,99$ erwerben. Dort werden z. Zt. auch acht kostenlose Ausgaben angeboten.
Aber schaut doch selber ->
Comments
One Response to “Das iPad”
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Juni 5th, 2010 @ 19:25
Comics sehen echt gut auf dem Ding aus. Aber nur dafür und für Zeitschriften ist es mir zu teuer. Aber es sieht schon schick aus neben dem Frühstücksei.
Hast Du das neue Stanza schon getestet? Kannst Du bitte davon noch ein paar Screenshots im Vergleich mit dem Kindle posten?